Einzigartiger grenzüberschreitender Club wird 25

Der Lions Club Euregio Maas-Rhein feiert sein 25-jähriges Bestehen. Gabi Mohné und Peter Dumonceau, zwei der vier verbliebenen Gründungsmitglieder, erinnern sich daran, wie schwierig es im Jahr 2001 war, den weltweit ersten grenzüberschreitenden Lions Club ins Leben zu rufen. In der Satzung von Lions Clubs International, der in den USA gegründeten Organisation, war ein solcher Club damals nicht vorgesehen.

Doch nicht nur der euregionale Ansatz war außergewöhnlich. Gabi Mohné erinnert sich: „Frauen gab es damals bei Lions in Deutschland noch nicht – das war eine reine Männerdomäne.“

Bei der offiziellen Gründung am 4. Juni 2001 zählte der Club 32 Mitglieder, darunter zwei Frauen. In den Anfangsjahren setzte sich der Club aus zwei belgischen, sieben niederländischen und 23 deutschen Mitgliedern zusammen. Zu den Mitgliedern gehörte damals auch der spätere Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek.

Im Laufe der Jahre hat sich der Club durch Altersgründe, persönliche Veränderungen und berufliche Entwicklungen stark gewandelt. Heute zählt der Club noch 22 Mitglieder, das Verhältnis von Männern und Frauen ist inzwischen nahezu ausgeglichen. Trotz aller Veränderungen seien über Grenzen hinweg langjährige und ernsthafte Freundschaften entstanden, betont Peter Dumonceau.

Für den aktuellen Präsidenten Barthel Braune steht fest: „Wir wollen weiter wachsen und dabei den euregionalen Ansatz sowie das Motto ‚We Serve‘ des internationalen Serviceclubs nicht vergessen.“

Gewürdigt wird das schöne Jubiläum nicht mit einem großen Fest und vielen Gästen – das hebt der Club sich fürs 50-Jährige auf –, sondern die Clubmitglieder und ihre Partnerinnen und Partner machen sich gemeinsam auf an den Rhein, um dort ganz unter sich mit Kultur und Kulinarischem zu feiern.

Stay tuned…


V.l.n.r.: Gründungsmitglieder Peter Dumonceau und Gabi Mohné, Präsident Barthel Braune. / Foto: Roland Vahsen